Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Albtal Teil 4 Von Fischweiher über Etzenrot nach Ettlingen

Albtal 4.Teil Von Fischweiher über Etzenrot nach Ettlingen

Albtal 4.Teil Von Fischweiher über Etzenrot nach Ettlingen

Albtal 4.Teil Von Fischweiher über Etzenrot nach Ettlingen

 

 Wanderung: Gruppe -60+

Albtal 4. Teil
Von Fischweiher über Etzenrot nach Ettlingen

Wanderführer: Frieder Queitsch

Ortsgruppe Illingen Schützingen  18.September 2013  Unsere Wandergruppe
   

So ein Sauwetter, schon über eine Woche nur Regen, Regen und nochmals Regen. Zudem gingen die Temperaturen in den Keller und Frieder hatte noch keine Vorwanderung zu Stande bekommen. Persönliche Termine ließen ihm keinen Spielraum, um die Vorwanderung zu unternehmen. Am 17. September war es soweit, dass Frieder endlich seine Vorwanderung mit seiner Frau in Angriff nahm. Noch war nicht ganz klar, ob man ein Rucksackvesper mitnehmen, oder in einer Wirtschaft speisen würde. Im Internet war nichts zu finden, denn alle Wirtschaften waren für Waldbronn ausgeschrieben. Somit hätte man 2 km dem Berg hinauf, von der eigentlichen Route abweichen müssen.

Trotzdem fuhren Frieder mit Frau nach Fischweiher und wanderten gemütlich durch´s schöne Albtal. Es war kühl und immer wieder erschienen über den Bergen Regenwolken, die es wie es schien, auf uns abgesehen hatten. Bei Etzenrot stand eine Tafel am Straßenrand "Camingplatzstüble Albgau: Mittagessen ab 5,90 €". Wir beschlossen dort mal reinzuschauen. Nach ca. 300 m erreichten wir unser Ziel und waren überrascht eine schöne modern aus Holz gebaute Gaststätte  vor uns zu haben. Freundlich wurden wir von einer netten Dame empfangen. Schnell meldeten wir uns an und ich versprach noch am selben Abend die Teilnehmerzahl der Wanderung durchzugeben. Jetzt fiel mir ein Stein vom Herzen. Voller Freude setzten wir unsere Wanderung fort und alsbald erreichten wir Ettlingen. Von dort aus ging´s mit der Straba nach Hause. So hatten sich alle Probleme in Luft aufgelöst.

Hier beginn der Wanderbericht: Albtalwanderung 4. Teil: Von Fischweiher, über Etzenrot, nach Ettlingen.

Am 18.September 2013 trafen wir uns auf dem Hauptbahnhof in Karlsruhe, wo wir uns dann gemeinsam zum Bahnhofs-vorplatz begaben, um mit der Straba S 1 nach Fischweiher zu fahren, wo wir die letzte Albtalwanderung Teil 3 beendet hatten. Die Straba war pünktlich und nach 20 Minuten waren wir am Ausgangspunkt der  Albtalwanderung 4.Teil angelangt. Unterwegs setzte ein kräftiger Regenschauer ein, der aber während unseres Ausstiegs aus der Bahn abbrach und uns die erhoffte Sonne am Anfang unserer Wanderung empfing. Nun wanderten wir am Bahnhöfle links vorbei; folgten der gut befahrenen Straße, querten die Alb und folgten der Straße in Richtung Berghang. Nach dem letzten Haus bog der Weg an einem blickdichten Zaun vorbei rechts hinab zur Moosalb. Die Moosalb ist ein Nebenbach der Alb und mündet dort wenige Meter unterhalb in die Alb. Auf diesem Weg überquerten wir eine neu erbaute Stahlbrücke und folgten nach rechts dem Albtalweg. Die Wege im Wald waren trotz des Regens gut begehbar und die Waldluft war herrlich rein und man konnte einfach befreit durchatmen. Mit strammem Tempo bewegte sich die Gruppe nach Etzenrot. Rechts von uns tat sich das wunderschöne  Albtal auf und links davon wuchsen Pilze, standen mächtige Tannen, Erlen, Buchen und Eschen. Dazwischen steckte der Wald voll  mit Sandsteinbrocken, die von den Bäumen vom Absturz aufgehalten wurden. Also ein richtiger Zauberwald, den es zu entdecken galt. Auf den Wiesen neben der Alb lagen, friedlich widerkäuende Kühe und daneben  grasende Wildpferde. Sie strahlten einen vollkommenen Frieden und Harmonie aus.

Zur Moosalb ein Nebenfluss der Alb  Neu erstellte Stahlbrücke z. Albtalweg Schönes Albtal

< Ein kurzer Regenschauer

 

 

Hohe Tannen säumen den Weg >

Friedlich vereint: Pferd und Kuh Immer neue Situationen Pilze versteckt unter dem Laub
 
Nach etwas mehr als 5 km bogen wir nach rechts ab, nach Etzenrot. Dabei streiften wir die Kochmühle, die schon mächtig viele Jahrhunderte auf dem Buckel hat. Hinter der Albbrücke erstreckt sich ein großer Campingplatz.
 
 
Dort in Etzenrot ist auch die "Öffentliche Gaststätte" Campingplatzstüble  Albgau zu finden. Ein gemütliches Lo- kal mit netter Bedienung, helles Ambiente und wirklich fairen Preisen und das Wichtigste, das Essen schmeckt sehr gut.
 
Also absolut empfehlenswert.
 
"Interesse?  Kontaktmöglichkeiten: Tel.: 07243-61849, oder www.campingplatzstüble-albgau-waldbronn.de"
 
 Im Campingplatzstüble Albgau Etzenrot Speisekarte Teilbild der Gaststätte.
Kochmühle
Öl und Geteidemühle 1292 erwähnt
Mühlkanal mit Kochmühle
Weg nach Busenbach Rückblick auf Etzenrot Noch 200 m bis zum Waldweg

Nach dem guten Essen  mahnte Frieder zum Aufbruch. Also wieder 300 m zurück zum Albtalweg, der nun ca. 400m auf der Landstraße weiter führte. Danach verschwanden wir zwischen Tannen und Eschen im dichten Wald. Die Alb plätscherte wieder ganz nahe neben uns. Tolle Wald und Wiesen Anblicke und Ausblicke zeigten sich uns und zwangen uns deren Schönheit zu bewundern. Nach weiteren 3 Kilometer führte uns Frieder in eine Sackgasse direkt zur Alb  Dort waren dicke Drahtseile mit Drahtringen verbunden, knapp über der Alb abgespannt. So was hatten wir noch nicht gesehen. Aber unsere Techniker in der Gruppe rätselten nicht lange und das Geheimnis war gelöst. Es war eine Hochwasserholzbremse, damit kein grober Unrat und Treibholz in das naheliegende E-Werk gelangen konnten. Genial einfach, aber effektiv.

Was gibt´s denn da zu sehen? Ein Drahtnetz über die Alb? Ein Netz um größeren Unrat abzuhalten
Stillleben (Bank mit Alb) Achtung Steinbruch im Steinbruch! Verzwackte Bäume

Noch 2 km und wir sind am Ziel. Wir ließen den Wald hinter uns und vor uns tat sich das Albtal auf. Zur Linken eine vergammelte Kleingartenanlage, zur Rechten protzige Gartenanlagen und dahinter ein riesiges Gebäude, in dem eine Spinnerei allerlei Spinnereien fabrizierte, also füher einmal!

Am Wegesrand  fielen uns eigenartige Blumen auf, die keiner von uns indentifizieren konnte. Weißt Du lieber Leser um was für eine Blume es sich  handelt, dann schreibe es mir einfach mit einer E-Mail an: frieder.queitsch@arcor.de 

Wie heißen diese Blumen? Frühere Spinnerei. Noch ein Gruppenbild mitten im Wald

Noch einmal streiften wir durch ein Waldstück stiegen ein kurzes Stück ab, überquerten die Straba Gleise und wanderten paralell zur Bahn direkt nach Ettlingen. Hier beschlossen wir, dass wir an der nächsten Haltestelle in die Straba einsteigen um nach Hause zu fahren. Frieder mahnte mal wieder zur Eile und er hatte recht, denn mit großen Schritten erreichten wir gerade auf den letzten Drücker die Bahn in Ettlingen. In Karlsruhe hatten wir auch gleich wieder Anschluss an einen RE nach Illingen und für mich nach Bruchsal. Alle waren recht zufrieden mit Frieder´s Wanderung, trotzdem hätte er sich eine andere Verabschiedung, ohne Hektik vorstellen können.

Was sagte mal ein gescheiter Mann: " Man kann nicht alles im Leben haben". ER muss es ja wissen. Auf diesem Wege noch einmal ein Dankeschön für diese kameradschaftliche und harmonische Wanderung. Bis bald mal wieder.

Euer Wanderführer Frieder mit Elke.

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