Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Bad Liebenzell nach Calw

Bad Liebenzell nach Calw

Bad Liebenzell nach Calw

Bad Liebenzell nach Calw

 

 
Wanderung: Am 20.März 2013
"Von Bad Liebenzell nach Calw".
ca. 9 km
 
Ortsgruppe Illingen - Schützingen
     Hermann Hesse
WF: Siegfried Hillius
Wandergruppe:
 
Wanderbericht:

 

Wanderung von Bad Liebenzell nach Calw.

Schon wieder ein neuer Wanderbericht werdet Ihr sagen. Aber so ist es halt, wenn man 2 Wandergruppen hat, da sind immer 2 Wanderungen und 2 Wanderberichte pro Monat angesagt.

Diesmal ging´s von Bad Liebenzell, über Hirsau, nach Calw durchs Nagoldtal. Genau 20 Wanderer hatten sich dazu angemeldet. Mit der Strab von Illingen kommend stiegen Irmela und Franz, sowie meine Wenigkeit in Mühlacker in die Straba nach Pforzheim mit dazu. Jetzt waren wir komlpett.

In Pforzheim wechselten wir ganz schnell den Bahnsteig, aber nicht nur den, sondern auch das Beförderungsmittel. Die Trasse nach Calw ist nicht elektrizifiert und deshalb verkehren da nur Motor getriebene Triebwagen. Nach kurzer Bahnfahrt erreichten wir Bad Liebenzell. Das Wetter dort empfing uns an der Haltestelle mit trüber Aussicht und eisigem Wind. Schnell wanderten wir durch den Kurpark, der noch seinen Winterschlaf hielt und seine Blütenpracht noch vor uns versteckte.

Wenn 20 Wanderer unterwegs sind, dann gibt es auch was zu erzählen. Deshalb verging die Zeit wie im Fluge und wir näherten uns schon Ortschaft Hirsau. In Hirsau sahen wir von ferne das Hirsauer Kloster. Doch dann begann es zu regnen und wir hatten das Glück, am Ortsende Unterschlupf zu finden.

Da zeigte es sich wieder einmal, wie einzelne besorgt sind um ihre Wanderfreunde, denn es gab was Selbstgemachtes zum Aufwärmen. Es war Brombeerlikör und von Renate kleines selbstgebackenes Gänsegebäck. Nach der zweiten Brombeerlikörrunde, hatte sich das Wetter anders überlegt und besserte sich zusehens.

Das war das Zeichen zum Aufbruch. Immer der Nagold, auf einem schönen Waldweg entlang, zog sich der Weg bis zum Ortsanfang von Calw. Ich war schon lange nicht mehr in Calw und ich habe mit erstaunten Augen gesehn wie sich Calw total verändert hat. Viele alte Häuser sind abgebrochen und durch moderne, aber dem alten Stil angepassten Häuser ersetzt worden. Ich kannte mich fast nicht mehr aus.

Jugendstilhaus in Calw Blick auf die Nagold in Hirsau Eingangsbereich von Calw
Renoviertes Fachwerk Hinauf zum Marktplatz Neogotische Kirche in Calw

Hinauf zur Kirche auf dem Marktplatz war an diesem Tag  der längste Anstieg. Dort befand sich auch unser Speiselokal. Es war nett eingerichtet. Den Salat gab´s am Buffet. Er war frisch und die Salatsoßen in Ordnung. Jedoch ich war der Einzige dessen Fleisch zäh war. Man konnte es nur mit Mühe schneiden. Die Kartoffelscheiben kamen aus der Fritteuse, wie mein Holzfällersteak ebenfalls und die Zwiebeln waren seltsam süß. Am Abend bekam ich Bauchweh und Durchfall. Jetzt hoffe ich , dass es nur mich betraf.

Nach dem Essen begaben wir uns auf den Marktplatz und begutachteten die renovierten alten Fachwerkhäuser. Eine Frage tauchte auf, warum so knall rote Farben für die Häuser  benutzt wurden. Das rührt daher, dass zur Bemalung der Riegelwände zur damaligen Zeit Ochsenblut verwendet wurde. 

Marktplatz und Rathaus Hermann Hesse persönlich H. Hesse mit Betrachterin
 
Ein Höhepunkt der Wanderung war noch der Schluss, denn der Bahnhof lag hoch oben am Berghang und war mit einem Aufzug b.z.w. mit einem Treppenaufgang zu erreichen. Wir nahmen den Treppenaufgang. Da kamen die Meisten oben mit einem verschwitzten Hemd und weichen Knien an. Der Triebwagen fuhr schon nach 4 MInuten Wartezeit auf dem Bahnsteig ein und die Bahnfahrt kehrte sich um. Calw bis Pforzheim und mit dem RE zurück. Man verabschiedete sich in Mühlacker und der Rest verschwand mit dem RE in Richtung Illingen.
 
Fazit: Schön mal wieder im Schwarzwald gewesen zu sein.
 
Ein Dankeschön auch an unseren Wanderführer Siegfried Hillius und seiner Frau für die gelungene und reizvolle Wanderung.
Ebenso ein Dankeschön an unsere Wanderer und Wanderinnen die sonst zu Hause bleiben, dass sie dieses Mal dabei waren. Und weiterhin einen Dank für unsere beiden Spender des Brombeerlikör´s (Hick`s) und den süßen Teilchen.
 
Euer Frieder.
 

 

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