Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Baden Baden Panoramaweg

Baden Baden Panoramaweg

Baden Baden Panoramaweg

Baden Baden Panoramaweg

 

 
 Wanderung am 17.04.2013
 
"Baden Baden Panoramaweg"
 
Wanderführer Frieder Queitsch
 
 Ortsgruppe Illingen / Schützingen Bernharduskirche (Start)
     

Liebe Wanderfreunde!

Es war mal wieder soweit. Die nächste Wanderung stand an. Eigentlich war ein anderes Wanderziel geplant, aber bei der letzten Wanderung erzählte ich, dass ich vor hätte mal gerne den Panoramaweg in Baden Baden unter die Füße zu nehmen. Da entstand solch eine Euphorie unter den Senioren, die mich aufforderten diese Wanderung schon am 17.04.13 statt finden zu lassen. Dieser Euphorie konnte ich kaum wiederstehen und so war es dann auch, dass eine Gruppe von 14 Personen am Mittwoch, den 17. April nach Baden - Baden fuhr, um auf dem Panoramaweg zu wandern .

In Baden Baden stiegen wir in den Bus ein und fuhren in die Innenstadt zur Großen Dollenstraße.

Hier verließen wir unseren Bus und per Beine schlenderten wir in Richtung Bernhardus - Kirche. Keiner wollte glauben, dass das der Einstieg zur Wanderung sei. Nachdem sie die Bernhardus Kirche sehen und deren Größe und Majestät bewundern konnten. war us allen klar, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen hatten. Sie steht überhöht. Mit einer breiten Treppenanlage läd Sie uns zum Verweilen ein.          (Siehe Bild oben)

                         
 Der Altarraum  Der Altarraum im Breitformat  Die Orgel Empore

 Bernhard II. von Baden
(1428/29-1458)


Der zweite Sohn Markgraf Jakobs I. und dessen Gemahlin Katharina von Lothringen wurde Ende der  zwanziger Jahre des 15. Jahrhunderts auf der
Burg Hohenbaden geboren. Sein genaues Geburtsdatum  ist unbekannt.

Bernhard II. von Baden wuchs in einem religiös geprägten Elternhaus auf. Sein Vater hat beispielsweise  den Bau des
Klosters Fremersberg und den weiteren Ausbau der Stiftskirche veranlasst.

Bernhard II. erhielt eine sorgfältige Erziehung, die ihn auf seine spätere Aufgabe als Landesherr vorbereiten sollte. In der nördlichen Markgrafschaft sollte er verschiedene Ämter übernehmen und darüber hinaus Markgraf in Pforzheim, Eberstein und Besigheim werden.

Über Bernhards II. älteren Bruder Karl I. war das Markgrafenhaus mir dem habsburgischen Kaiserhaus  verwandt. Karl I. hatte Katharina von Österreich, eine Schwester Kaiser Friedrich III., geheiratet.

1452 war Friedrich III. als letzter Kaiser in Rom gekrönt worden.

Im Jahr darauf wurde Bernhard II. an dessen Hof zum "Erlernen der vornehmen Lebensart und des "Ritterdienstes" geschickt und wurde trotz seines jugendlichen Alters zum persönlichen Gesandten Friedrichs III. Seine Ämter in der heimischen Markgrafschaft übertrug er seinem Bruder Karl I.

Bernhard II. erkannte eine ganze Reihe von Missständen seiner Zeit und versuchte, Not und Armut  beispielgebend zu lindern, indem er den größten Teil seines Einkommens den Bedürftigen überließ.

Darüber hinaus fiel er durch eine ausgeprägte Frömmigkeit auf. Schon zu Lebzeiten beeindruckte er damit seine Zeitgenossen.

Das Kaiserhaus, das die Verwirklichung der habsburgischen Mission der Weltherrschaft des Christentums           anstrebte, rüstete zum nächsten Kreuzzug. Bernhard II. wurde in die europäischen Fürstenhäuser geschickt,            um für dieses Projekt zu werben.

Im oberitalienischen Moncalieri starb er während seiner Reise am 15. Juli 1458.

Sein Grab in der dortigen Marienkirche wurde rasch zum Wallfahrtsort gläubiger Christen, die von wundersamen Vorkommnissen an seinem Grab berichteten, weswegen der badische Markgraf  im Jahr 1769 selig gesprochen wurde.

Nach seiner Seligsprechung hat ihn der katholische Teil der Markgrafschaft Baden zum Schutzheiligen erkoren.

Auszug: Von Rika Wettstein, Baden-Baden

Die Kirche strahlt eine angenehme Ruhe und Gelassenheit aus.

Man fühlt sich sofort wie zu Hause.

Das war die einhellige Aussage aller Wanderfreunde.

 Die Kuppel    Der Innenraum

Wir öffneten die schwere Eingangstüre und standen in einem Kirchenraum, so wie wir ihn noch nicht gesehen haben. Das kommt daher, weil die Kirche im Jugendstil 1911-1917 und mit weißem Sandstein erbaut wurde. Das gibt der Kirche ein besonderes Flair. Kaum einer traute sich zu sprechen. Ein heimeliges Gefühl umgab uns.

Frieder drängte nun zum Weiterwandern, denn die Wanderung bagann erst jetzt und 280 m Anstieg lagen noch vor uns. Der Wanderweg führte an der Kirche vorbei, wir querten eine Straße und stiegen an einem Bach entlang zu unserem nächsten kurzen Halt, dem Bernhardusbrunnen. Hier bot sich die Möglichkeit des obligatorischen Gruppenfotos. Ein jeder hielt seine Hände unter das reine frische Quellwasser. 

1. Anstieg am Bach entlang
 Anstieg zum Bernhardus Brunnen  Gruppenbild m. Brunnen
 

Und  weiter stieg der Weg hinauf, bei herrlichem Sonnenschein und 22 Grad Lufttemperatur. Nach einer Spitzkehre zeigte sich die Schönheit des Panoramaweges. Die erste Aussicht ins Tal von Baden Baden verriet uns die ganze Pracht des Badeorts, aber auch die umliegenden Berge passten gut zum Panorama.  Die Bäume und Sträucher protzten mit dicken Blattknospen, die teilweise vor dem Aufplatzen standen.

Und weiter zog sich der Panoramaweg in die Höhe. Die letzten Häuser verschwanden und die Natur pur umfing uns. Von der linken Seite lugte die alte Burgruine "Hohen Baden" durch die stämmigen Bäume zu uns herüber.

Und wieder erreichten wir einen steilen Aufstieg. Alle standen davor und schauten steil nach oben. Mit langsamen Schritten stiegen wir stetig weiter. Oben angelangt, hatte ein jeder eine Schnaufpause nötig.

 Wir machen jetzt auch eine kleine Bilderbetrachtung, um auszuschnaufen vor dem  nächsten Aufstieg.

 
Weiterer Aufstieg. (Leicht).  Burgruine "Hohen Baden"(Teleschuss)  Letzter Aufstieg zur Strohhütte.
Ausblick auf Baden Baden. Rückblick auf unseren Wanderweg. Die Natur erwacht..

Nach der Schnaufpause war der Weg mit uns gnädig und wir freuten uns auf den Abstieg. Auf einer Straße ging´s bis zum nächsten Einstieg in den Wald. Hier zeigte der interessante Felsenweg deutlich wieder nach oben zur Strohhütte. Diese erreichten wir nach 2 Std Aufstieg mit 4 Minütigen Rückstand genau um 12:04 Uhr. Eingeplant war 12:00 Uhr. Na bitte, es klappt doch bei uns Senioren. Bei herrlicher Sonne und einer gigantischen  Aussicht, von Lichtental bis in die Rheinebene, belohnte uns für unsere Aufstiegsmühe. 280 m Höhenunterschied und 5,9 km in  2 Stunden Wanderzeit ist eine glänzende Leistung der Senioren. Herzlichen Glückwunsch. Ein deftiges Rucksackvesper und ein kräftiger Zug aus der Limoflasche, gab uns wieder Kräfte für den Abstieg.

   
Endlich Abwärts Werner im Felsenweg Das Schwäbische Albvereins Abzeichen
 

Der Abstieg war schneller vollbracht als der Aufstieg und wir stellten fest, dass im Tale der Frühling schon weit mehr im Gange war, als auf den Bergen. Überall blühte es um die Wette, das Grün des Rasens schien die ganze Welt zu beleben.

Die Natur, so konnte man meinen, wollte mit aller Macht die Verspätung des Erblühens wieder einholen.

Nach einer ganzen Weile des Abstiegs, betraten wir eine der Parkanlagen von Baden Baden. Hier schien die Sonne so warm, dass man gerne den Pullover in den Rucksack steckte. Nun sah man schon von Weitem das "Neue Schloss" eingerüstet zur dringenden  Renovation bereit. Leider ist der Käufer nicht bereit auf die Bedingungen der Stadt einzugehen und deshalb liegt es brach und wartet auf seine Fertigstellung.

Nun erreichten wir den Stadtrand, gingen zu einer Aussichtsplatte, die uns einen Ausblick über die Stadt geben sollte. Doch wir waren etwas enttäuscht, denn wir sahen ein riesiges Parkhaus unter uns.

 
Was sieht man da? Ein riesiges Parkhaus...!!!! Das "Neue Schloss".
 

Genug gesehen! Weiter geht´s.

 Eine versteckte Treppenanlage führte nach unten in die Stadtmitte. Etwa in halber Höhe war eine Abzweigung markiert, die Frieder selbst noch nicht gelaufen war. Er hatte sie zwar bei der Vorwanderung gesehen, aber nicht ausprobiert. Sie sollte direkt zum Marktplatz führen. Gespannt folgte die Wandergruppe. An einer Felswand  entlang, über den fast greifbaren Ziegeldächern der Häuser unter uns, durch einen an der Felswand befestigten überdachten Holzsteg und durch ein Wohnhaus hindurch, zog sich unser Wanderweg in Richtung Marktplatz. 

Am Marktplatz sahen wir von Weitem das "Restaurant Amadeus". Frieder hatte dort für uns resevieren lassen. Unsere Tische waren schon dekoriert und wir nahmen gleich die Stühle in Beschlag. Das Essen und Getränk wurde schnell aufgenommen und in windeseile serviert. Die Bedienungen waren sehr freundlich und das Essen kam schnell und fast für Jeden gleichzeitig an den Tisch. Es wurde allgemein, als reichlich und geschmacklich als sehrgut bewertet. Der Gipfel war aber, das selbst gebraute Bier. Einfach köstlich.

Jetzt ist Mittagspause. Ihr aber meine Leser, dürft die folgenden Bilder betrachten.

Baden Badener Stäffele. Felsen Querweg. Über den Dächern zum Greifen nah.
Das Amadeus, sehr empfehlenswert. Auf dem Weg zum Park. Mit Rad? Der Park im Frühling ist da!
 
Magnolien in Vollblüte. Magnolien an der Oos. Sie will´s genau wissen!
   

Ausgiebig wurde das Essen und das gute selbstgebraute Bier genossen. Gegen 14:00 Uhr wollten wir, da wir schon mal in Baden Baden waren, doch noch ein wenig von der Stadt sehen. Was liegt näher, als vom Park aus, den Park selbst, sowie über der Oos stehende klassizistischen Häuser anzusehen. Also nix wie hin. Bei der Ausstellungshalle von Frieder Burda, (Mein  Namesvetter u. Modezeitschriften Hersteller) begann unsere Parkbesichtigung. Überall waren schon die Knospen aufgesprungen. Besonders weit voran waren die Magnolien und Mandelbäumchen (Siehe oben).

Als nächste Station erreichten wir das Spielkasino. So manch Einem pfupferte es ganz schön in den Fingern, während ihn sein Geldbeutel anmahnte, dass er nicht nur zu wenig Geld dabei hätte, sondern auch sein Outfit nicht standesgemäß wäre. Also zogen wir weiter zur Trinkhalle, die wir dafür ausgiebig studierten.

Da hatte Dora eine ganz tolle Idee. (Hätte mir auch einfallen müssen. Anmerkung von Frieder)

Sie schlug vor, anstatt direkt zur Bushaltestelle zu gehen, einfach einen Umweg zu einer Eisbude zu machen. Da kam ich selbst wieder ins Spiel, denn Frieder wusste natürlich sofort, wo wir ein gutes Eis bekommen würden. Die Eisdiele war voll von Menschen, die scheinbar alle den gleichen Einfall hatten, wie wir auch. Trotzdem hielt kurz darauf ein jeder eine Tüte Eis in der Hand und weiter ging´s zur nahe gelegenen Bushaltestelle. 2 Busse ließen wir fahren, denn mit Eis kommt man im Bus nicht mit.(Schlaue Wortschöpfung). Im nächsten Bus jedoch stiegen wir ein und nach 10 Minuten Fahrt erreichten wir den Bahnhof. Weitere 7 Minuten später kam schon der Anschluss Zug nach Karlsruhe. In Ka nochmals ein Umstieg in einen Re nach Stuttgart und Illingen hatte uns gesund wieder.

Zum Abschluss noch ein Paar Bilder.

 
Dora´s Idee: Eis, Eis, Eis.....! Wir gehen zum Park. Nochmals ein Blick von oben.
 
Werte Wanderer und Gastwanderer.
 

Wenn Sie diesen Bericht gelesen haben und noch nicht bei unsern Wanderungen dabei waren, so geben Sie sich mal einen Stoß und wandern mal mit uns mit. Wir beißen niemanden, wir sind friedliche und lustige Menschen wie "Du und ich" und haben viel Spass miteinander. Sie haben nur Vorteile als Mitglied beim Schwäbischen Albverein.

 

Wir planen für "Sie" unsere Wanderunge
"Sie" entscheiden, ob "Sie" wandern wollen oder nicht.
"Sie" helfen mit die Natur zu schützen, denn wir lassen das Auto in der Garage.
 
Wir fahren mit preiswerten Karten der DB, KVV oder VPE. So schonen Sie Ihr Auto und sparen Benzin.
"Sie" bekommen einen Mitgliedausweis mit dem Sie in Sportgeschäften preiswerter einkaufen können
 (Z.B. Fa. Bandle Mühlacker).
"Sie" können im "Lädle" des Hauptvereins preiswerte und reduzierte Verlagsartikel bekommen.
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Rufen Sie uns an wir informieren Sie ausgiebig.
T.: 07042 - 21 323      M.: r-wmueller@t-online de
Werner Müller  1. Vorstand
T.: 07251 - 30 97 081    M.: frieder.queitsch@arcor.de
Frieder Queitsch 2. Vorstand
 

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