Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Großbottwar-Kleinbottwar-Großbottwar

Großbottwar-Kleinbottwar-Großbottwar

Großbottwar-Kleinbottwar-Großbottwar

Großbottwar-Kleinbottwar-Großbottwar

 

 

Ortsgruppe Illingen - Schützingen

 

Vereinswanderung: Großbottwar - Benning - Kleinbottwar -Steinbruch

Wanderführer: Herbert Steffan

29.Sept.2012

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Hallo meine Homepage Besucher!
 
Am 29. Sept. 2012 startete unsere Vereinswanderung - 55+ mit den Auto´s, pünktlich um 09:00 Uhr am Bahnhof´s Parkplatz. Nein, nicht ganz, denn Frieder kam mit seiner Frau erst 09:04 in Illingen mit der Bahn an. Dadurch verzögerte sich die Abfahrt um ein paar Minuten. Über Horrheim, Freudental, Besigheim, Großbottwar ging´s in flotter Fahrt, denn der Verkehr war sehr schwach, zumal der Nebel bis auf die Landstraße reichte und die meisten Menschen sich einen angenehmen Tag im warmen Bett versprachen. In Großbottwar angelangt bereitete sich unser Grüppchen von 10 Wanderern und 2 lebensfrohe Hunde auf die anstehende Wanderung vor.
Wanderführerfamilie Werner u. Rosmarie Steffan mit Such- u. Wachhund
Auf geht´s. Und schon sah man unsere Gruppe, wie sie sich zu einer Straße bewegte, die früher einmal mit Schienen belegt war. Hier fuhr einmal eine Schmalspurbahn und beförderte Waren und Fahrgäste, dann später nur noch Güter und heute ist es ein breiter und bequemer Wanderweg, der uns zu den Großbottwarer Weinberge führte. Viel zu sehen gab´s noch nicht, denn der Nebel hing noch schwer überm Tal. 
 
Nach etwa 2 km Wanderstrecke bogen wir in die Weinbergwege ein, wo der Nebel vor Schreck sich ein wenig nach oben verzog
 
Wir haben den Nebel eingeholt

Im Zick Zack zog sich der Weg durch die Weinberge immer höher hinauf, denn der Berg (Benning) rief uns. Wir wollten auch unbedingt die tolle Aussicht erleben, die uns die Wanderführerfamilie versprochen hatte. Unsere Hunde unterdessen, hatten schon den 4-fachen Weg hinter sich und versuchten die Herde (Wanderer) zusammenzuhalten. Durch teilweise steile Aufstiege zog sich die Gruppe etwas auseinander.

Die Natur zeigte sich auch schon sehr herbstlich. Die Blätter färbten sich und leuchteten durch den Nebel.

 
         Herbstliche Wiese                                                                                   Spinnennetz mit Morgentau
Endlich hatten wir fast den Gipfel erreicht, meinten wir. Der Weinberg lag hinter uns, da zweigte der Weg nach links ab und führte uns im Wald weiter Berg auf. Doch hier hatten wir ein schönes Erlebnis, denn der Nebel hing zwischen den Bäumen und zauberte ein wahrlich interessantes Strahlenbild auf unseren Weg.
                 Strahlenerlebnis im Wald

Wir tauchten in diesen Strahlenkranz ein und siehe da, schon waren wieder in den Weinbergen. und auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Benning. Doch ein Weitblick war uns noch nicht gegönnt. Dafür standen wir über dem Nebel in der warmen Sonne. Noch ein kurzes Stück und wir kletterten auf einen kleinen Hügel unter dem, wie wir nachher festellen konnten, ein Keller untergebracht war. Auf dieser Aussichtsplatte waren Bänke aufgestellt. Sie luden uns zur Mittagsrast ein.

Noch zogen die Nebelschwaden am Berghang über die Weinreben hinauf und die Sonne löste sie einfach auf.

 Die Sicht wird besser                                                               Na, schmeckt´s?
Alle packten die Vesperpakete aus und die Hunde verkrochen sich unter die Bänke, denn immer wieder krachten die Böller in den Weinbergen. Es war so schön, dass wir fast eine 3/4 Stunde dort verbrachten und Siesta hielten. Die Aussicht wurde in der Zwischenzeit noch besser und man konnte in der Ferne die Spitze des Stuttgarter Fernsehturms erkennen. Nun war aber die Zeit gekommen, um zu neuen Ufern aufzubrechen. Noch schnell wurde ein Gruppenbild vor der Kellertür geschossen und dann bewegten wir uns durch die Weinberge in Richtung Tal und Kleinbottwar.
 Blick zum Schwäbischen Wald                                           12 Wanderer incl. 2 Wanderfreunde (Hunde)
Unterwegs brachte uns ein herrliches Blumenfeld zum Innehalten. Ich schreibe jetzt einfach nicht viel darüber. Ich lasse lieber Bilder sprechen.
Ein Sonnenblumenfeld....                           ..... mit kleinen verschiedenfarbenen Blümchen dazwischen.

Am liebsten hätte so mancher ein buntes Sträußchen mitgenommen. Wir haben es uns verkniffen.

Wir hatten noch einige Kilometer hinter uns zu bringen und setzten uns deshalb wieder in Bewegung. Im Tal angekommen verließen wir den geteerten Wanderweg und schlurften auf einem Grasweg an uralten Obstbäumen vorbei, da tauchte vor uns der idyllisch gelegener Wehrbachsee auf, der umrandet war mit mächtigen Bäumen und ein behauener Steinkolloss war aufgestellt, der sich ganz plötzlich veränderte, denn das Denkmal zeigte einen Hund, der verdächtig nach unserm Wanderhund aussah.
Aber bitte sehr hier das Bild..........
Wo ist denn meine Herde?
                                                               Bilder des idyllischen WehrbachSee´s
Nach wenigen Minuten erschienen vor uns die ersten Häuser von Kleinbottwar. In der Stadtmitte überraschte uns eine Burg und eine ungewöhnliche Kirche. Meine Recherschen:
 
 Sankt Georgs Kirche

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Kleinbottwar:

Das Städtchen hat folgende Sehenswürdigkeiten:

Die Sankt -  Georgskirche wurde ab 1491 erbaut und 1500 eingeweiht. Spätgotischer Schnitzaltar.
Die Burg Schaubeck wird 1272 beschrieben. Die Burgherren wechselten häufig. Bis 1914 die Burg an eine Fam. Adelmann übergeben wurde, die bis heute ein Weingut führen.
 
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In Kleinbottwar stieg der Wanderweg noch einmal stetig an und führte uns hinaus auf´s freie Feld. Die Sonne schien uns ziemlich warm auf unseren Pelz und der Nebel hatte sich inzwischen selbst in ein "Nichts" verwandelt. Mit anderen Worten:" Er war verschwunden". Links und rechts des Feldweges stand uns ein Aussiedler und Reiterhof im Wege, den wir einfach links liegen ließen und unserem geteerten Feldweg folgten. Vor uns tat sich eine weit auseinander strebene Welt auf. Die Sicht schien unendlich. Trotzdem stieg der Weg weiterhin in einer gleichmäßigen Steigung . Doch da erblickten wir 2 Bänke, die wir zu einer Rast nutzten.
Zwischenrast                                                                         Scheinbare unendliche Sicht

Nach einer weiteren Steigung waren wir froh in den Wald abzubiegen, weil der Weg durch den Wald uns erfrischenden Schatten bot. Nach einem kleinen Abstecher zu einem alten Steinbruch verweilten wir uns dort einige Zeit, um uns dann aber wieder auf den letzten Teil der Wanderung aufzumachen. Der Wald veränderte sich und Gartenhäuschen versteckten sich unter großen Bäumen. Autos zwangen uns ihnen Platz zu machen. Das war das Zeichen, dass wir uns wieder der Zivilisation nähern und die Wanderung bald zu Ende gehen würde. Maisfelder standen für uns Spalier und tatsächlich Großbottwar lag vor unseren Füßen.

Im alten Steibruch                                                                 Das Ende der Wanderung naht
Quer durch den Ort und wir waren froh die vorgesehene Wirtschaft zu erreichen um uns einfach auszuspannen und ein gutes Essen einnehmen zu können. Natürlich durfte der Württemberger Trollinger - Lemberger nicht fehlen. Denn ein guter Tropfen ist immer das gute Ende einer Wanderung.

Na gibt´s bald was?

Zum Schluss:

Ich muss nicht schreiben, dass wir gut nach Hause kamen und erstaunt unseren Kilometerzähler anschauten. 15,8 km waren drauf.  Super.

Nachklapp: Frieder und Elke hatten sogar 17.6 km auf dem Tacho, da unser nach Hauseweg hin u. zurück auch nochmals 1,6 km beträgt. Na, bitteschön. Und nun Gute Nacht.

Euer Frieder.

Bis zum 17.10.1012, denn dann ist eine Halbtageswanderung in Gochsheim angesagt. Wir besuchen eine Ausstellung  im Schloss und marschierten dann von Gondelsheim nach Flehingen ans Wasserschloss.

Mehr Info >> Willkommen<< anklicken.

 

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