Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Heilbronn - Wartberg - Heilbronn

Heilbronn - Wartberg - Heilbronn

Heilbronn - Wartberg - Heilbronn

Heilbronn - Wartberg - Heilbronn

 

Wanderung:
Heilbronnn- Wartberg-Heilbronn
 
Wanderführer:
Familie Dora und Werner Bubser
Ortsgruppe Illingen - Schützingen Danke für die schöne Wanderung 18 Wanderer
   
 Wanderung: Heilbronn - Wartberg - Heilbronn. Am 15. Mai 2013
 
Gespannt auf die neue Wanderführung, kamen am 15.Mai 18 Wandersleute auf dem Bahnsteig Gleis 1
zusammen. Der Zug hatte 5 Min Verspätung, als er in Illingen zum Stehen kam. Frieder aus Bruchsal
hatte ein ganzes Abteil reserviert, sodass alle zusammensitzen konnten. Nach 24 Minuten erreichten
wir Bietigheim, wo wir in den RE nach Würzburg umsteigen wollten. Der war aber schon weg. Schlimm
war das nicht, denn einige Minuten später fuhr noch ein Bummelzug nach Heilbronn, der an jeder
MIlchkanne hielt. Wir ereichten Heilbronn und stürmten auf den Vorplatz, wo bereits unsere Straba wartete.
Sie brachte uns sicher an unseren Ausgangspunkt.
 
Voller Tatendrang marschierten die Senioren los. Frieder, der eigentlich in Ruhe auf ein paar schöne Bilder
für unsere Homepage Ausblick hielt, musste im Eiltempo der Gruppe hinterher hecheln. Trotzdem gelangen
ihm, einige interessante Bilder. Zum Beispiel:
 
Ein einsamer Vorstand  Ein  idyllisches Häuschen  Weißer Flieder
 
Am Ende von Heilbronn bog unser Weg nach links ab und von da an kamen wir kräftig ins Schnaufen, denn
der Weg stieg permanent an. Vor uns lagen herrliche Weinberge und hinter uns gab es einen tollen Ausblick
auf einen Teil der Stadt  Heilbronn. Nur kurz war der Aufenthalt, denn der Weg ans Ziel war noch lang.
 
Ein kleiner Rundblick über die Weinberge und über Heilbronn.
 
Nach einem kurzen Aufenthalt, führte uns unser Weg weiterhin nach oben. Dann querten wir wieder mal nach rechts, oder nach links, bis wir eine Wassertreppe erreichten, die sehr steil den Weg weiter zum Waldrand zeigte. Jetzt merkten schon viele ihr Alter und hielten inne, um Luft zu holen. Besonders die letzten 20 Meter haben uns zu einer Pause gezwungen. Hier oben war die Aussicht noch interessanter. Vom Stromberg, bis hinüber ins 1000 Hügelland und in den Odenwald reichte unsere Sicht. Sie war einfach phänomenal. Jetzt begann für mich persönlich eine Landschaft, die geprägt war von grauer Vorzeit. Neben dem Wanderweg, der unterhalb der Waldgrenze lag,  wurden Verwerfungen sichbar aus denen man genau das Alter der Aufschichtung  lesen konnte. Roter und weißer Sandstein, Muschelkalk, Mergel und Keuper lag übereinander.
 
Unterwegs begegnete uns dann ein Weinberghäuschen der anderen Art, Wir vermuteten, dass ein reicher Weinbauer sich das Gebäude bauen lies. Siehe Bild unten.
 
Da bei den Meisten der Magen Alarm schlug, war der Drang nach Essen förmlich zu spüren. Ein langer Weg und eine Wassertreppe nach unten, führte uns zu einer Straße, die die Verbindung  "Heilbronn nach Weinsberg" herstellt. Diese überquerten wir an einer Ampelanlage. Auf der anderen Seite stieg der Weg wieder an. Dabei sahen wir in einiger Entfernung die Burgruine "Weibertreu". Nochmals, musste ein weiterer Anstieg bewältigt werden. Immer dem Wald- und dem Weinbergweg entlang, wieder mit herrlicher Aussicht über das gesamte Gebiet, schritten wir schnell vorwärts. Es wurde immer wärmer, denn die Sonne hatte uns entdeckt und richtete  Ihre Strahlen auf uns. Dafür aber entdeckten wir am Horizont tief schwarze Wolken, die uns ganz langsam auf den Pelz rückten. Als wir um eine Kurve marschierten, lag plötzlich der lang ersehnte Wartberg mit dem Höhenrestaurant "Wartberg" vor uns. Hinter alten und großen Bäumen versteckt, ragte der mächtige Sandsteinturm aus dem Blätterwald. Darauf drohnte ein Edelstahlrohr, schräg in den Himmel empor. Das war jetzt nicht wichtig, denn der Blick der Wanderer war auf den Eingang des Lokal´s gerichtet. Hier waren wir angemeldet und hatten eine große Tafel zur Verfügung.
 
Erdschicht auf Erdschicht Die Natur holt sich die Erde zurück  Deutliche Erdschichten
Ausblick ins weite Land  Ein feudales Weinberghäuschen Die "Weibertreu" in Weinsberg
Das Ziel in Sicht, die Wartburg  Blümchen an einer Treppenstufe Endlich das Ziel erreicht die Wartburg
 
Das Umfeld des Lokals war gepflegt. Barocke Buchshecken, Sträucher und Blumen verschönerten das Ambiente. Ein Kinderspielplatz empfielt sich Familien mit Kindern. In der Gaststätte fühlt man sich aufgehoben und gut. Die Speisen sind schön angemacht und auf die Teller gebracht. Man kann halbe Portionen bestellen, das ist gut für den keinen Hunger, oder auch gut für den Geldbeutel. Die Aussicht, die man von den Innenräumen aus genießen kann ist genial. Wir haben uns länger aufgehalten als gedacht. Da man auch sah, wie eine schwarze Wand aus Süd/Westen immer näher kam, entschlossen wir uns nun zum schnellen Aufbruch.
 
Wieder über Weinberge, hinab in Richtung Heilbronn, bewegten wir uns und vergaßen natürlich nicht die riesigen Werkhallen der Firma Audi in Augenschein zu nehmen. Rechtzeitig erreichten wir den Ortsrand von Heilbronn, und fanden sofort eine Bushaltestelle, wo unser das Glück nach 5 Minuten einen Bus schickte, der zwar nicht ganz zum Bahnhof fuhr und deshalb nochmals umstiegen mussten. Im Bahnhof Heilbronn fanden wir sogar sofort Anschluss nach Bietigheim.
 
In der Zwischenzeit holte uns die Gewittwerfront ein und es regnete in Strömen. Wir standen im Trockenen unterm Bahngleisdach. Der nächste Re nach Heidelberg fuhr uns zurück nach Illingen und Frieder konnte bis Bruchsal sitzen bleiben. Das war doch prima.
 
Ein schöner Tag mit vielen Aussichten und reichhaltigen Gesprächen ging zu Ende.
 
Mit ein paar Bildern verabschiede ich mich und wünsche allen Menschen eine gute Zeit und bleibt gesund.
 
Ihr (Euer) Frieder
 
Baum mit vielen Bewohnern Reste der Wartburg der Wartturm Kleines Wasserschlösschen

Weitere Bilder siehe: >>Für Wander<< >>Bilder von Wanderungen<< >>Heibronn-Wartberg<<

Noch´n Gedicht, sagte einst einmal Heinz Erhardt.

Stehst Du unterm Wartberg

fühlst Du Dich als kleiner Zwerg

Hast´d die Mühe auf Dich genommen

und den Wartberg Du erklommen

dann siehst Du plötzlich ein

die Welt unter Dir ist winzig klein.

F.Q. 2013

                                                   Ende der Seite >Heilbronn - Wartburg - Heilbronn<