Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Illingen - Biogaswerk- Illingen

Illingen - Biogaswerk - Illingen

Illingen - Biogaswerk - illingen

Illingen - Biogaswerk - Illingen

 

 

Tageswanderung:
Am 21.11.2013
Illingen - Biogaswerk - Illingen
Ortsgruppe Illingen / Schützingen
 
Wanderführer:
Renate und Werner Müller
Wandergruppe:

 

Wanderbericht:
 
Hallo Ihr Wandersleut!
 
Heute lade ich Euch zu unserer Tageswanderung bzw zu unserem Wanderbericht ganz herzlich ein.
 
An der Überschrift könnt Ihr schon erkennen, dass unser Wanderführer / in sich was besonderes hat einfallen  lassen. Wir wandern zu einer Biogasanlage. Denn ganz abseits aller Zivilisation, haben sich 3 Bauern etwas einzigartiges einfallen lassen. Am Anfang war die Idee geboren, etwas für die Umwelt  tun zu wollen. Sie bauten mit  Hilfe von Fördermitteln, mit Hilfe der Banken und mit eigenen Ideen, eine vollfunktionsfähige Biogasanlage, die den Biokreislauf schließt und keinerlei Rückstände in Form von Schlamm, oder Methangas das in die Atmosphäre gelangt. Das Gärgut wird zur Nutzung von Fernwärme, zur Erwärmung der eigenen Anlagen und für Stromerzeugung verwendet.
 
Hier ein Schema, wie so eine Anlage aussieht!
 

   
Nach dieser Betrachtung will ich nun meinen Wanderbericht starten.

Am Mittwoch den 21. November 2012 / 09:00 Uhr begann die Wanderung; Stop natürlich nicht, denn Frieder, der aus Brus´l macht da eine Ausnahme, denn der RE der Bahn nimmt einfach keine Rücksicht auf unser Wanderstartzeiten.
Die Gruppe musste 4 Minuten warten, weil eben dieser RE 09:04 in Illingen ankam. Die Begrüßung war wie immer herzlich und schon strebten ein kleiner Teil der Wandergruppe zum 2. Startpunkt an der katholischen Kirche. So vereint brachten wir 44 Wanderbeine in Bewegung. (Bitte, selber nachrechnen wieviel Wanderer unterwegs waren).
 
Zunächst überquerten wir die Straße nach Kleinglabbich und stiegen am Hummelberg auf, um dann links in den Feldweg Richtung Vaihingen abzubiegen. (Siehe auch das Eingangsbild).
 
Hier klärte sich nicht nur der Himmel, sondern auch unsere Wanderlaune auf, denn die Sonne versprach uns einen angenehmen Wandertag. Nach etwa 2,5 km vor uns lag das Objekt der Begierde. Das Biogaswerk.
 
Wir wurden schon erwartet. Zwei der Betreiber begrüßten uns herzlich und freuten sich riesig, dass es Menschen gibt, die sich für den Umweltschutz interessieren, insbesonders für eine Biogasanlage.
 
 Auf dem Hummelberg  Das Gaswerk  Der Befülltraktor

   
Nun begann eine 1 1/2 stündige Führung, die uns fast zu zukünftigen Besitzer einer Gasanlage werden ließ.

Wir wissen jetzt alles über die Gasherstellung:

  • Über Sillage
  • Über deren Zusammensetzung
  • Über Speicherung derselben
  • Über die Gärung und deren Lagerung
  • über Fermenter
  • über Gasspeicher
  • über Gas Aufbereitungsanlagen
  • über Düngererzeugung
  • über Gasmotortechnik
  • Über Nahwärmeerzeugung
  • Über Nachhaltigkeit der Anlage
  • und, und,............so weiter.

Und das Genialste ist , dass alles einen Kreislauf bildet, in dem alles Verwendung findet, ohne die Umwelt mit irgend einem Chemie-, oder Giftstoff zu belasten. 

Vollgepfropft mit bester Info, verabschiedeten wir uns dann von den Beiden, denn die Uhr und unser Magen signalisierte uns " Hunger "!!!!!!

Für meine Leseratten noch ein paar Bilder der Anlage:

 Interessierte Zuhörer  Hier wird die Sillage zugeführt  Zwei riesige Gärbecken
                       
Rührwerk vom Gärbecken Schattenspiele Die Türe ins Nichts
 
Der Hunger war scheinbar so groß, dass die "Brüder" ein Tempo vorlegten, um so schnell wie möglich zum Weingut Nonnenmacher zu kommen. Doch zuerst durchquerten wir die Bahnsteigunterführung der Schnellbahntrasse. Danch bogen wir nach rechts ab um Bergaufwärts zur Verbinungsstraße von Kloine Glabbich nach Vaihingen zu kommen. Bei einem schönen Ausblick zur Eselsburg, die in scheinbar weiter Entfernung unserer Wanderung zuschaute. Nun galt es
neben der Straße so rasch wie möglich auf die Höhe zu kommen, wo wir bei der Ampelanlage nach links ins frühere Neubaugebiet wanderten, die nächste Stichstraße nach links nahmen die uns wieder ein Stück zu einer Anhöhe brachte. Auf der rechten Seite kam ein Aussiedlerhof in Sicht. Ein Weinflaschenwegweiser zeigte uns den richtigen Weg zum Weingut Nonnenmacher. Noch ein kleiner Anstieg und wir waren da.
 
Leicht karriert die Eselsburg Flaschenwegweiser zum: Weingut Nonnenmacher
 
Schnell die wärmende Kleidung am Kleiderhaken entsorgt und im warmen und freundlich eingerichteten Gastraum Platz genommen. In der Speisekarte fanden sich viele Schwäbische Spezialitäten. Es fiel schwer eine Entscheidung zu treffen. Doch bald hatte die äußerst höflich und liebevolle Service Dame unsere Wünsche auf dem Papier. Das Essen wurde schnell serviert. Es war sehr reichlich und das Preis / Leistungsverhältnis war mehr als gut, so mal uns das gebotenen Essen schmeckte.
 
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des Albverein Illingen / Schützingen bedanken für Ihr freundliche und nette Gastfreundschaft. Wir kommen gerne wieder.
 
       
 Die gelbe Silphie
wird als Energie Pflanze
angebaut.
 Darauf ein
"zum Wohl sein"
Frau Nonnenmacher.
 Minigerbera.
   
Nun verließ unsere Truppe das Weingut, voll des guten Weins beflügelt, ging man mit leichtem Schritt voran, durchquerte die Bareselsiedlung, stieg ins Glattbachtal hinab. Nun streifte man den alten Steinbruch. Ein Besuch der großen Voltaik - Anlage stand auch auf dem Wanderprogramm, die man überwältigt, Ihrer Größe wegen bestaunte.
Nun war es Zeit, den Rückweg anzutreten.
 
Über den Hummelberg rollte die Wanderkarawane zurück nach Illingen. Alle erreichten wohlbehalten das Ziel, voll neuen Wissens und auch Verständnis für die neue regenerierbare Energiegewinnung.
i.A. Frieder Queitsch
 Ende des Wanderberichts >Illingen - Biogaswerk - Illingen<