Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Pfalztour

Pfalztour

Pfalztour

Pfalztour

 

55+ Wanderung vom: 16.05.2012

"Von Burrweiler, über das Wanderheim "3 Buchen", nach Ramberg.

Wanderführer: Fam. Bubser.

"Ab in die Pfalz".

Ja, wie das Leben so spielt. Es geht in die Pfalz. Endlich konnte ich mal ausschlafen,
denn meine Albvereinler aus Illingen Württ. hatten eine weitere Anfahrt als ich. So konnte
ich länger schlafen. Das tat gut. Von Bruchsal nach Karlsruhe war´s nicht weit. Ich musste
nur noch von Bahnsteig 12 nach Bahnsteig 1 gehen, die Rolltreppe hinauf und schon
sah ich 25 Wanderer, die mich sehnlichst erwarteten.
 
Der Zug in die Pfalz rollte planmäßig in die Bahnhofshalle ein. Wir bestiegen einen
hochmodernen RE mit bequemen Sitzplätzen und viel Stauraum. Die Stimmuing war gut
und auch das Wetter besserte sich, je mehr wir uns dem Pfälzer Wald näherten. In Landau
stiegen wir in den Bus um und erhielten ungewollt eine Stadtrundfahrt. Die alten im
klassizistischen und Jugendstil gebauten Häuser faszinierten uns.
 
Nach 38 Min. erreichten wir Burrweiler.
 

Busfahrt von Landau nach Burrweiler

In Burrweiler verließ unsere Gruppe ordnungsgemäß den Bus und wir nahmen im
Sturmschritt das schöne Örtchen Burrweiler ein, denn hier sollte uns eine
Überraschung überraschen (laut Wanderanzeige im Mühlacker Durchblick, dem
Illinger/Schützinger Ortsblatt und in unserer Homepage www.albverein-illingen.de).
Man munkelte unter vorgehaltener Hand. " Da gibt´s sicher was zu trinken", jedoch
keiner war sich so richtig sicher.
 

Wir entdecken Burrweiler

Unsere Wanderführer Helmut und  bogen plötzlich links ab und wir standen auf dem Vorplatz
des großen Weingutes Bachtler. Hier erfuhren wir, dass die Bubser´s in Burrweiler immer
Urlaub machen. Ein Tisch war für uns aufgestellt und der Sekt wartete darauf entkorkt zu
werden. Wow, der Sekt schmeckte allen und die schon gute Stimmung erhöhte sich weiter.
Wir hätten auch noch eine Besichtigung des Weingut´s in Anspruch nehmen können,
jedoch die Zeit drängte.

Hiermit bedanken wir uns nocheinmal bei unseren Sponsoren.

Die Überraschung "Sektempfang".          Unsere Wandergruppe vor Bachtler´s Weingut.                   So lässt sich´s leben

Jetzt war wieder der Weg unser Ziel, denn vor uns lagen noch einige Kilometer bis zur
Mittagsrast. Wir verließen die Ortschaft. Ein schmaler Einstiegsweg führte in einen
schmalen Naturweg, hinein in den Pfälzer Wald mit seinen vielen Esskastanien, die schon
mächtige Stämme hatten. Zwischendurch gab es schöne Ausblicke in die Täler und auf
bewaldete Berge.
 

   

                   Es war einfach Natur pur.                                                            

Der Waldweg zog sich stetig nach oben führend am Berghang entlang. Da entdeckten
wir etwas, was wir hier nicht vermutet hatten. Steinmännchen standen dort. Das Kind
in uns erwachte, denn wir unterbrachen unseren Aufstieg, um diese liebevoll aufgebauten
Steinmännchen zu bewundern. So manch einer hatte insgeheim den Wunsch das Eine,
oder Andere Steinmännchen daneben aufzustellen.
     

                          Pfälzer Steinmännchen                                                           Der höchste Punkt der Wanderung ist erreicht.

Wenig später erreichten wir eine Wegespinne. In 4 Richtungen lockten uns einladend
die Wege in die falsche Spur. Unsere beiden Wanderführer kannten sich aus und wir
wurden von ihnen auf den richtigen Weg geschickt. Von nun an zeigte der Weg, dass es
wieder Berg ab geht. Der höchste Punkt war erreicht, sowie eine Landstraße. Ein kurzes
Stück auf der Landstraße und schon entdeckten wir den Abzweig zur
PW Vereinshütte "3 Buchen", die nur noch 300 m entfernt war.
 
   

           Wegweiser zum Waldhaus "Drei Buchen".                                                            Das Wanderheim "Drei Buchen".

Die Vereinshütte macht schon von Außen einen gepflegten und einladenen Eindruck,
der sich in der Wirtschaft fortsetzte. Das Angebot ist vielseitig und reichhaltig, das Personal
an der Theke freundlich. Das Essen hat uns ausnahmslos gut geschmeckt.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

2 Dinge haben uns beeindruckt:

1. Der schiefe Sack (Siehe Bild)

Der schiefe Sack besteht aus einer Bratwurst,

einem Leberknödel und Sauerkraut.

 
     "Der schiefe Sack"                                                                                         Wanderhaus "3 Buchen"                                                                                              
 
2. Das 0,5 ltr. Weinglas mit Inhalt
 
So ist halt die Pfalz. Da wird zu viel Wein angebaut,
deshalb wird der Wein halbliterweise verkauft.
 
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 
 
 

                         Unsere Gastwanderer                                                                       Unsere Wanderführer: Fam Bubser

Während des Mittagessens kam der obligatorische Regenguss, den wir mit einem
Schmunzeln beobachteten. Wir waren im Trockenen. Nach 1 1/2 Stunden und Sonnenschein
waren wir nach einem 1/2 ltr. Wein und dem "Schiefen Sack" im Magen mit dem Abstieg
beschäftigt. Hier zeigte sich noch einmal der Pfälzer Wald in seiner ganzen Schönheit,
als wollte er sich von uns verabschieden.
 
 

                   Eine wunderschöne Natur......                                                        ........ mit herrliche Waldluft. Das tut uns gut!          

In Ramberg waren es nur noch wenige Minuten bis der Bus unsere Gruppe aufnahm
und zum nächsten Bahnhof brachte. Der Anschluss nach Landau und von dort nach
Karlsruhe verging wie im Fluge. Im Zug hatten wir dann noch viel zu lachen und Zeit,
um den Tag revue passieren zu lassen. In Mühlacker verabschiedete ich mich von
meinen Wanderfreunden aus Illingen/Schützingen und fuhr mit der Straba zurück
nach Bruchsal.
 
Fazit:
Es war ein erlebnisreicher Tag, der uns allen im Gedächtnis bleiben wird. Ich möchte mich auch im Namen unseres Vereins bei den Gastwanderern bedanken, dass sie dabei waren. Ihren Aussagen entsprechend waren alle begeistert, weil wir nicht nur den Leuten die Schönheiten der Natur zeigen wollen, sondern auch Menschlichkeit u. Kameradschaft und Ablenkung von den täglich kleinen und größeren Nickelichkeiten und um nebenbei etwas für die Gesundheit zu tun.

 

Sie sehen wir tun was:

Für den Körper,

für den Geist

und für die Seele.