Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Schwäbischer Albverein Ulm/Neuulm

Schwäbischer Albverein Ulm Neu - Ulm

Schwäbischer Albverein Ulm Neu - Ulm

Schwäbischer Albverein Ulm Neu - Ulm

 

Fest des Albvereins Ulm / Neu - Ulm zum 125 jähr. Bestehens des Vereins in Stuttgart.
 
"Tanzbühne der Völker auf dem Münsterplatz".
 
Am 28.04.2013  fuhren 4 Illinger Wanderer nach Ulm, um den Weltrekord des Bändertanzens mitzuerleben.
Ortsgruppe Illingen - Schützingen Das Ulmer Münster
Wir sind angekommen!
 
Ulmer Münster mit Brunnenaufsatz und dem schwarz/weißen Wappen der Stadt Ulm.
 
"Tanzbühne der Völker auf dem Münsterplatz".
 
Ja, liebe Illinger u. Schützinger Wanderfreunde, Renate, Elke, Werner und Frieder besuchten
die Ortsgruppe Ulm/Neu -Ulm.
 
Es wurde ein schöner, gemütlicher, lustiger und informativer Tag, der bei uns sicherlich noch lange nachklingen wird. Mit dem RE 09:04 Uhr fuhren wir nach Stuttgart und weiter nach Ulm. Vom Bahnhof sind es gerade Mal 800 m. Von Ulm waren wir zunächst enttäuscht, denn überall wurden alte Gebäude abgerissen. Es sah aus, wie nach einem Fliegerangriff. Lauter Ruinen und Schuttberge. Frieder zeigte den Weg, er kannte sich aus, da seine Verwandschaft in Ulm zu Hause waren.
 
Am Münsterplatz war die Bühne schon aufgebaut. Vielmehr aber interessierte uns das Münster, das sich in seiner ganzen Größe vor uns aufbaute (161m). Ein majestätischer Anblick, der uns einige Zeit beschäftigte. Wie zum Empfang fingen die Glocken an zu läuten.
 
Der Ulmer Albverein hatte einen Info-Stand aufgestellt. Wir unterhielten uns mit unseren Ulmer Freunden über dies und über das. Wertvolle Info´s nahmen wir mit nach Hause.
 
Nun aber zum Fest.
 
Allmählich füllte sich der Münsterplatz mit Trachtengruppen aus der Ulmer Umgebung, aus Bayern, dem Hoheloher Land,
aus Stuttgart, eigentlich aus ganz Württemberg. Nur vom Stromberg waren die Illinger dort. Jedenfalls erkannte Werner niemanden. Schade. heute habe ich erfahren, dass H. Auracher und H. Muggele vom Stromberggau auch dabei waren. Ich habe sie jedenfalls nicht gesehen.
 
Nun aber begann die Festrede, die sich in der Ausführung in Grenzen hielt. Tanzgruppen aus Uruguay und Usbekistan waren angereist, um uns Ihre landeseigenen Tänze und Musik dar zu bieten. Mit großer Leidenschaft, Leichtigkeit und immer ein Lächeln im Gesicht, tanzten sie sich in unsere Herzen.
 
Der verdiente Beifall des Puplikums war großartig. Die Leistung der Vorführungen waren sehrgut und sie hätten auch Im Fernsehen auftreten können.
 
Ich hatte mit mehreren Mitgliedern der Tänzer ein Gespräch und immer wurde der Wunsch ausgesprochen, dass diese Art des Auftritts vielleicht ein kleines bisschen dazu beiträgt, dass in der Welt endlich Frieden einkehrt. Wir wollen keinen Krieg, war deren Aussage.
 
Eine fröhliche und liebevolle Mädchen-Tanzgruppe aus Paraguay. Eine artistische Tanz - Gruppe aus Usbekistan. Da flogen die Röcke.
 Drei Generationen Volkstanz.  FreundlicheTrachtengruppe Wer ist hier wohl der Chef?
 
Mir hat auch ganz besonders die Musik imponiert, denn wann hört man noch Harfen, Schalmaien, alte Flöten, Gitarren- klänge, Dudelsäcke und Geigen zusammen?
 
Hier noch ein Bild einer Musikgruppe, und einiger Trachtengruppen
 
Sie spielten unermüdlich. Zwei hübsche, freundliche junge Damen, die zur rechten Gruppe dazugehören. Da möchte ich auch mal Hahn im Korb sein!
Hallo Ihr zwei! Guten Appetit. Trachten der Hohenloher.
 
Und nun kommen wir zu einer fast unendlichen Geschichte, nun wurde zu einer Polonnaise aufgerufen. keine 20 oder 50 Paare traten dazu an sondern geschätzte 400, die beinahe den gesamten Innenraum vor dem Münster ausfüllten. Zu Volksmusikklängen Setzte sich die Schlange in Bewegung. Der Anführer bestimmte die Figuren die von den Tänzern gebildet wurden. Da muss man schon ganz genau hinsehen wie sich die Blöcke bildeten und anschließend wieder entflochten. Beeindruckend war auch welche Distanz dabei zurückgelegt wurde
 
 Polonnaise um´s Carree.  Alle gehen in´s Carree.  Alle sind im Carree.
 
Kaum war die Polonaise vorüber, und die Paare hatten sich vom Münster Platz unter großem Beifall entfernt, stand das große Ereignis an, denn die Volkstanzgruppen wollten Weltmeister im Bändertanz werden. Aber nicht nur das, sondern auch ins Guiness - Buch der Weltrekorde eingetragen werden.
 
Dazu gibt es einige Auflagen:  Alle Teilnehmer müssen unterschreiben, dass sie teilgenommen haben
                                                Es dürfen keine Gleichgeschlechtliche Paare tanzen.
                                                Der Tanz muss mindestens 5 Minuten dauern.
                                                Bei Tanz- oder Flechtfehler muss abgebrochen werden, um von Vorne zu beginnen.
                                                Es darf nur einmal abgebrochen werden.
                                                An  jedem Maibaum steht ein Schiedsrichter und gibt sein O.K., oder Fehler durch.
 
Also eine spannende Geschichte. Ob sie es auf Anhieb schaffen?
 
Jetzt wird die Musik freigegeben. Ein Pfiff des Sprechers und gemeinsam beginnt der Tanz. 400 Paare flechten im Takt der Musikanten. Das ist ein einmaliges Bild. die schönen Trachten, die Maibäume mit Ihren farbigen Bändern die im Wind flatterten, als wollten sie den Weltrekord verhindern. Es war totenstill. Nur die Musik war zu hören: Manche drückten die Daumen, oder pressten die Lippen aufeinander. Hochspannung pur.
 
Jetzt müssen die Bilder sprechen:
 
Aufbau der Maibäume. Da hat sich was verhakt! Aber jetzt geht´s los.
Alle tanzen im Gleichtakt. Bis jetzt alles o.K.  Fast fertig gewoben.
So ist´s richtig, so muss es aussehen! Das schönste Farbmuster. Stop und jetzt alles wieder zurück.
Ein neues Muster wird gewoben. Auch das gelingt. Hurra, Weltrekord und Eintrag ins Guinesbuch der  Weltrekorde!
 
Nach über 10 Minuten war der Tanz beendet und Beifall für diese Leistung brandete auf. Jetzt kam es noch auf die Schiedsrichter an, ob alles regulär abgelaufen wäre. Nach einer kleinen Weile kam die Erlösung für die Tänzer, wie auch für das Publikum. Die Stimme des Sprechers ertönte und verkündete. "Die Schiedsrichter haben alles für regelkonform erklärt , somit haben wir den Weltrekord im Bändertanz gewonnen, dem Eintrag ins Guiness Buch steht auch nichts mehr im Wege.
 
Riesiger Jubel ertönte, die Leute klatschten Beifall und die Bändertanzgruppen tanzten vor Freude im Walzertakt.
 
Noch ein paar Abschiedsworte folgten.und das Fest in Ulm, unter dem Ulmer Münster war erfolgreich  beendet.
 
Wir vier Renate, Elke, Werner und ich, erlaubten uns noch einen wärmenden Trunk in der Konditorei von nebenan, denn es blies in der Zwischenzeit ein eisiger Wind über den Münsterplatz.
 
Danach schlenderten wir noch durch Ulm´s Gassen Richtung Bahnhof und die Rückfahrt war noch mit eifrigen Gesprächen erfüllt.
 
Fazit: Es war mal wieder eine neue Erfahrung und auch interessant zu sehen, dass viele junge Leute sich dem Volkstanz angeschlossen haben. Schade , dass von unserem Verein außer uns 4 niemand Zeit gefunden hat mitzufahren.
 
Herzliche Grüße aus Bruchsal
 
Wir 4.
 
PS.: Weil´s so schön war noch 3 Bilder
 
 
Blick in die Altstadt Ulmer Münster mit Brunnenaufsatz und schwarz / weißem Wappen. Noch ein Schönes Bild des Münsters.

 

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