Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Sternenfels - Großvillars

Sternenfels - Großvillars

Sternenfels - Großvillars

Sternenfels - Großvillars

 

Wanderung: Sternenfels - Großvillars Senioren -50+

 Wanderung mit:

Helmut und Dora Bubser

am 21.Mai 2014

Ortsverein Illingen - Schützingen   Kleine, feine Wandergruppe
 

 Wandergeschichte:

Am 21. Mai waren wir Wanderer auf die Wanderung " Sternenfels - Derdinger Horn - Großvillars gesapannt wie ein Flitzebogen, denn Frieder wohnte mal mehrere Jahre  in Sternenfels und hat dort natürlich dort auch seine Wanderschuhe geschnürt und die verschiedenste Wanderrouten ausprobiert. Diese Wanderung ist der eigentliche Höhepunkt aller dortigen Wanderungen.

Kurz und gut, 10 Wandersleute trafen sich in Illingen am Bahnhof. Die Straba brachte 9 Wanderer nach Mühlacker. Schon nach wenigen Minuten war die Abfahrt mit dem Bus vom Mühlacker Busbahnhof nach Sternenfels perfekt. In Sternenfels begann auch unsere Wanderung.  Zuerst nahmen wir den Weg ins Tal zum Sternenfelser Freibad, das noch seinen Winterschlaf hielt. 

Übrigens: das Schwimbad ist etwas besonderes. Der dort im Tal fließende Kraichbach wird durch das Schwimmbad geleitet, sodass immer frisches Wasser im Becken ist.

Vor dem Schwimmbad verließen wir den Weg und und folgten dem Badeplatzzaun und trafen nach einigen Metern auf unseren Wanderweg, dem wir nach links abwärts folgten. In einer Kurve bog unser Weg nach links in den Wald ab.  Eine Holztafel zeigte uns, dass wir den richtigen Weg gefunden hatten, der uns auf 2 Seeen (Trinkwaldsee und Kraichsee) aufmerksam machte. Auf Holzbohlen verlief der Weg in Schlangenlinien neben dem Kraichbach zuerst zum Trinkwaldsee und nach einer ganzen Weile tauchte dann links vor uns der Kraichsee auf. Hier legten wir dann eine kurze Verschnaufpause ein, um unsere Umgebung und die interessante Lage des Kraichsees zu bewundern.

   
 Auf Holzbohlen ins Kraichbachtal  Schlangenlinienweg zwischen Bäumen  Der Kraichsee
   
 

Von nun an ging´s stetig Bergauf, durch dichten Wald zwischendurch legten wir eine Verschnaufpause ein. An einer Wegspinne (Fünf Bäume),  zeigte unser Zeichen Derdinger Horn nach rechts. Auf diesem Weg sind in Abständen Bäume zu erraten. Zu diesem Zweck waren Ständer bei einem Baum aufgestellt. Hatte man herausgefunden, oder man war sich einig, vor welchem Baum man stand, konnte man eine Klappe öffnen und das Ergebnis ablesen. Außerdem hat ein Künstler mit der Motorkreissäge unglaublich schöne Holzskulpturen am Wegesrad geschaffen, die bewundernswert sind.

   
Kleine Verschnaufpause Wildschwein m. Motorsäge hergestellt
Die Wanderführer:
"Eine bärenstarke Wanderung".
 

Nach einigen weiteren Ratestationen und kunstvoll mit der Motorsäge geschnitzten Kunstwerke, tauchte vor uns eine 8 - eckige Schutzhütte auf, in der wir von der ungewöhnlichen Hitze unseren Durst löschten. Hier hatte man auch den ersten Ausblick auf die Weinberge um das Derdinger - Horn. Nach der Verschnaufpause führte uns unser Wanderweg wieder weiter zum eigentlichen Horn. Auf einer Aussichtsplattform tat sich ein hochinteressanter Ausblick vor uns auf. Eine ganze Weile versuchten wir ohne Wanderplan, die vor uns liegenden Ortschaften heraus- zufinden. Es war gar nicht so einfach, wie sich herausstellte.

Die Zeit verlief wie im Fluge und unser Magen gab uns das Zeichen weiter zu wandern, zu unserem Mittagsziel, die Besenwirtschaft in Großvillars.

 
Trinkpause in der Schutzhütte Baumwurzelsofa Weise Wildrosen
 
 
 
 
Das Derdinger Horn Die Aussichtsplattform..... ......mit der Wandergruppe.
 
 
Rundumblick am Derdinger Horn
dto. dto.
   
 
Also Aufbruch nach Großvillars. Nun wanderten wir immer der Nase nach immer gerade aus durch die angrenzenden Weinberg anlagen, bis wir zu einer Baumgruppe kamen, wo unser Wanderschild nach links zeigte. Nach einem erneuten Aufstieg deutete uns Wegzeichen nach rechts hinunter, wo wir auch schon die Fachwerkäuser und die Dorfkirche sehen konnten Jetzt war es nicht mehr weit bis zu unserem "Besen". Kurz vor der Kirche zeigte das Besenschild nach links und mit schnellen Schritten strebten wir dem Eingang zu. Unser Tisch war reserviert und unsere Bedienung konnte es kaum erwarten die Bestellungen aufzunehmen.
 

Rotwein, Schorle und alkoholfreies Bier wurden dankbar angenommen. Das Essen war gut, viel und folgt sehr schnell hinterher und ein jeder war zufrieden.

Nach 1 1/2 Std. war es Zeit zu der Bushaltestelle zu gehen.  Unser Bus war pünktlich. Nach einem Umstieg in Knittlingen setzten wir unsere Heimfahrt fort. Die Busfahrerin war sehr gesprächig, und schlagfertig. In Mühlacker erfolgte nocheinmal der Umstieg in die Straba nach Illingen, wo wir wohlbehalten ankamen.

Eine spannende Wanderung, in den heimischen Gefilden zeigte uns, in welch landschaftlich schöner Gegend wir wohnen.

Die Kirche in Großvillars.

 
Großvillars links ab Jetzt Großvillars rechts ab Guten Appetit!
Ende  der Wanderung >Sternenfels - Großvillars<