Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Wanderung Vaihingen- Roßwag-Illingen

Wanderung Vaihingen - Roßwag - Illingen

Wanderung Vaihingen - Roßwag - Illingen

                     Wanderung Vaihingen - Roßwag - Illingen

 

2014
 
 
Vaihingen- Roßwag- Illingen
Wanderung am 19.Feb. 2014
 
Wanderführer:
Werner u. Renate Müller
 
Ortsgruppe Illingen - Schützingen
 Wanderbericht: Frieder Queitsch
  Unsere Wandergruppe
 
 
Neues Jahr, neue Wanderungen. Das war das Motto der Wandergruppe -60+ (Senioren). Werner Müller mit Renate hatten zur Wanderung geladen und  um 09:15 Uhr war Abfahrt vom Bahnhof mit dem Bus nach Vaihingen Enz, wo unsere Wanderung beginnen sollte. Unterwegs an 2 weiteren Haltestellen kamen nochmals einige Wanderer in unseren Bus dazu, sodass wir letzt endlich 24 Personen zusammen hatten. Der Bus brachte uns wohlbehalten nach Vaihingen Enz in die Grabenstraße. Dort verließen wir den Bus und mit flottem Schritt wanderten wir an schönen Fachwerkhäusern in der Innenstadt zum Marktplatz. Hier verweilten wir kurz und genossen das Treiben auf dem Platz und den Anblick des historischen Rathauses. Weiter führte uns Werner durch die ehemalige Durchgangsstraße (B10) und bogen dann nach rechts ab zur Enzpromenade.
 
Alt trifft Modern Rathaus mit Brunnen (Marktplatz) Ehemalige Durchgangsstraße (B10)
 
 
Am alten Stadtturm überquerten wir die Straße und nahmen den Weg über 2 Enzbrücken, unter denen die Enz aufgestaut und deshalb träge hindurch floss. Wir folgten der Landstraße in Richtung B10, bogen jedoch vor der B10 in einen Wiesen und Feldweg rechts ab. Dieser mündete in einen Hohlweg, der sehr aufgeweicht war und im Wald steil anstieg. In halber Höhe zog sich die Wanderung auf einem schmalen Berghangpfad und wir im Gänsemarsch entlang. Da kam eine Mitteiling von der Wanderspitze, dass man über ein Lügenbrückle laufen muss und tatsächlich lag vor uns ein alter, nicht ganz vertrauenswürdiger Holzsteg. So manch einer zögerte, hatte er ein schlechtes Gewissen, oder war er nur ängstlich, weil die Bohlen feucht waren. Alle kamen wohlbehalten auf der anderen Seite der Brücke an und der Trampelpfad führte uns weiter Roßwag entgegen. Unterwegs trafen wir auf interessante Naturbegebenheiten. Eigenartig gewachsene Bäume und Baumstämme, die von Baumpilzen überzogen waren. Werner wollte unbedingt mit einem dieser knorrigen Buchen fotografiert werden.
 
 Enzblick 1  Enzblick 2  Enzblick 3
 Matschiger Hohlweg  Lügenbrückle! Sie bleibt stabil!  Am Prallhang der Enz
   Merkwürdige Bäume
Efeu sucht Wirt Werner mit seinem Lieblingsbaum
   
 
Nach einiger Zeit öffnete sich unser Weg und vor uns lag Roßwag. An den Aussiedlerhöfen vorbei, überschritten wir die Enzbrücke. Mitten auf der Brücke wurden so manche Erinnerungen an frühere Wanderungen und Begebenheiten erinnert.
 
Wisst ihr noch, damals das Hochwasser? Der ganze Ort war überschwemmt, denn die Flut kam nachts und überraschte viele Bürger im Schlaf. Hinterher waren die Straßen voll mit defekten Haushaltsgeräten, die das Unheil nicht überstanden hatten, usw.
 
Roßwag ist eine sehr alte Ortschaft. Im Mittelpunkt steht die Martinskirche: Sie wurde im 12. Jahrhundert gebaut.
 
 Roßwag in Sicht   Das Enzwehr Blick über die Brücke nach Roßwag
 
 
Nach der Überquerung  der Enzbrücke, bogen wir auf den Hochwasserdamm ab und im alten Neubaugebiet streiften wir den Friedhof und hatten einen schönen Ausblick auf die Roßwager Martinskirche. Um in die Dorfmitte zukommen, benutzen wir eine Treppenanlage. Auf der Durchgangsstraße waren die historischen Fachwerkhäuser zu bewundern. Nur kurz war der Blick, denn unser Magen zwang uns, einen verdienten Mittagstisch einzunehmen. Im Roßwager Vereinsheim war es dann soweit. Nach 1,75 stündiger Schmauszeit, begann der Aufbruch und wir strebten den Weinbergen entgegen.
 
 Auf dem Hochwasserdamm   Blick i. d. Friedhof u. auf die Kirche Idylle in Roßwag
 
  
 Kirchgass mit Martinskirche Schöner Blick zur Martinskirche Ehemalige Gaststätte
   
   
Jetzt zeigte sich wer Kondition hatte, den steilen und schmalen Aufstieg zu bezwingen. Es wäre schade gewesen, wenn man nur der Kondition wegen den Weinkletterpfad unter die Beine genommen  und dabei die unterschiedlichsten Aussichts- situationen verpasst hätte, denn die waren einfach sehenswert. Von Vaihingen bis nach Nussdorf/Hochdorf reichte die Aussicht und der Ort Roßwag lag zu unseren Füßen. Das Enztal zeigte sich in seiner schönsten Ansicht. Man fragte sich,
wie die Weinbauern diesen Aufstieg zu Ihren Weinbergen schaffen.
 
  
Einstieg i. die Roßwager Weinberge  Der Weg wird steiler u. schmäler  Schubkarrenidylle
 
 Roßwag noch zum Greifen nah....   ....und immer höher hinaus.
Das Enztal in Richtung Vaihingen.
   
 
Endlich auf dem Weinbergrücken angekommen, legten wir eine Verschnaufpause ein, denn der Ausblick war gigantisch. Vom Plattenwald, über Nußdorf, bis nach Vaihingen Enz reichte der Landschaftsausguck.
 
Genug gesehen. Wir hatten noch einige Kilometer vor uns, nämlich zurück nach Illingen zu unserem Ausgangspunkt. Auf breiter, asphaltierter Straße in Richtung Vaihingen, bis zu einer Abzweigung nach links, zog sich unser Weg in die Länge. Hier hatte man Illingen "klitze klein" vor sich.
 
Auf dem Bergrücken bog unser Weinbergweg nach rechts ab in Richtung Vaihingen / Enz, jedoch an der nächsten Wege- gabelung mussten wir nach links abbiegen, um uns auf einem langgezogenem Feldweg, in die Richtung Illingen zu gelangen. Nach 20 Minuten erreichten wir unser Ziel und wir verabschiedeten uns in der Bachstraße. Eine gelungene Wanderung ging zu Ende. Nicht Gans(z), denn auf dem Randweg des Schmiebachs kamen uns im Gänsemarsch 3 Gänse entgegen, die nicht akzeptieren wollten, dass wir im Gänsemarsch ihren Gänseweg in Anspruch nahmen, um zum Bahnhof zu kommen. Wir ließen uns von ihrem Warngeschnatter nicht vom Weg abbringen und erreichten unbeschadet den Bahnhof.
 
Unser Zug nach Bruchsal war nach wenigen Minuten auf Gleis 2 eingfahren. und nach 30 Minütiger Fahrt sah uns Bruchsal wieder.
 
Wir danken unseren Wanderführern Werner und Renate für die schöne und interessante Wanderung und hoffen noch auf viele andere Wanderungen, bei bester Gesundheit.
 
 
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