Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Wildbad-Grünhütte-Wildbad

Wildbad-Grünhütte-Wildbad

Wildbad-Grünhütte-Wildbad

Wildbad-Grünhhütte-Wildbad

 

 

 

+55 Wanderung (Senioren) : Am 18.04.2012

Wildbad-Grünhütte-Wildbad
Wanderführer: Siegfried Hillius  

 

Wanderung mit "Hohem" Anspruch.

Rrrrrrrrrrrrrrrrr! Immer wenn ich im Schlaf dieses Geräusch höre,

weiß ich, dass die Uhr mich zu einer Wanderung des Albvereins weckt.

Oh, je dachte ich, denn ein Muskelkater von der Wanderung am 15.04.

von Maulbronn nach Lienzingen nach Schönenberg und Maulbronn

steckte noch in meinen Knochen.

Ich überwand meine Überlegungen und versuchte aus dem Bett zu

hüpfen, was mir gündlich misslang, denn der Kater hatte was dagegen.

Nun folgt die gleiche Prozedur wie in meinen vorherigen Wanderberichten,

die man dort nachlesen kann.

Auf jeden Fall erreichte ich mit meiner Frau als Beipack, Illingen gegen 09:04 Uhr

Erstaunt war ich, dass auf Gleis 2 eine große Gruppe wartete, die mir bekannt

vor kam. Tatsächlich, es waren die Albvereinler. 26 Stück!!!!!

 

Wieder einmal zeigte sich, dass der Durchblick und das Ortsblatt Illingen/Schützingen,

sowie auch die neue Homepage den Bekanntheitsgrad deutlich hebt, denn dieses

Mal waren 4 Gastwanderer mit dabei  und nicht zu vergessen auch der Illinger

Altbürgermeister Herr Veigel hat sich uns angeschlossen..

Die Straßenbahn kam und es dauerte, bis alle eingestiegen waren. Sie fuhr nach

Pforzheim. Dort mussten wir umsteigen von Gleis 4 nach Gleis 2.  Drei Minuten

Überganszeit. Da war kein großer Spielraum für den Umstieg.

Also auf zum Gleis 2. Dort angekommen riefen uns die Andern zurück, denn die

Bahn nach Wildbad fuhr an diesem Tag von Gleis 4 ab????

Die Reise verlief reibungslos, aber nicht lange.

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In Wildbad angekommen, wollten wir mit der Bergbahn hinauf zum Sommerberg fahren.

Alles war anders. Fahrkartenautomaten begrüßten uns. Kein Personal war zu sehen und

wir brauchten eine Gruppenbergbahnkarte. Also ran an den Automaten. Mit Entsetzen

mussten wir feststellen, dass der Automat von irgendeinem hochintelligenten Menschen

programmiert war, der von der Praxis null Ahnung hatte.

Z.B. eine Gruppenkarte für 25 Personen besteht aus 25 Einzelkarten, die auch noch einzeln

entwertet werden müssen, wobei das Kartenmaterial so dünn ist, dass sich beim Einführen

in den Schlitz die Karte sich so verbiegt, dass eine Entwertung eine Sisifusarbeit darstellt.

Wenn man bezahlen will erscheint nur kurzfristig ein hellgelbes Feld, das zum Bezahlen

auffordert. Dabei ist kein Hinweis, dass man durch Berühren dieses Feldes, den

Bezahlvorgang erst möglich macht. Außerdem sind die Fahrtzeiten der Bergbahn nicht auf

den KVV-Fahrplan abgestimmt. Da herrscht von Seite des Betreibers der Bergbahn noch

ein großer Nachholbedarf.

 

Warum ich das das in meinem Wanderbericht beschreibe?

Es soll diejenigen Menschen und vor allem Gruppen warnen, die den Sommerberg besuchen wollen.

Sie sollten rechtzeitig dort sein, um den recht umständlichen Vorgang des Kartenkaufs  vor der

Bergfahrt zu berücksichtigen.

Die Berg und Talfahrt kostet für eine Person 7,00 €!!!!!! Für 2 sind das ganze 14,00 €!!!!!

Das ist auch kein Pappenstiel .

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Berg auf mit den neuen Bergbahnwagen

In den neuen Bergbahnwagen hat man eine sehr gute Rundumsicht, die wir bis zur Bergstation,

nach der Kartenaufregung, sichtlich genossen. Die Temperatur auf dem Sommerberg war deutlich

kälter und es blies ein kühles Lüftchen. Die Anoraks wurden zugeknöpft und los ging´s.

Mit einem flotten Wanderschritt wanderten wir in Richtung Grünhütte. Zwischendurch schoss

Frieder mal wieder sein obligatorisches Gruppenbild.

26 Lauffreudige Wanderer

Die Vegetation war noch im Halbschlaf. Aber trotzdem regte sich das erste Grün.

Die Wanderer hatten wie immer genügend Gesprächsstoff mitgebracht. So bildeten

sich Grüppchen die sich von Zeit zu Zeit auflösten und sich wieder neu formierten.

Was uns auffiel war, das in der Zwischenzeit sehr viele alte Bäume im Wald entfernt

wurden, aber auch viel entwurzelte und abgesägte Baumstümpfe lagen verwaist herum.

Unser Wanderweg verlangte mit der Länge des Weges doch eine gewisse Ausdauer,

denn er stieg permanent mehr oder weniger an. Man kam richtig ins Schnaufen.

Das Wandertempo war für uns Senioren erstaunlich hoch. Vermutlich deshalb, weil

der viel berühmte Heidelbeerwein in der Grünhütte lockte. Soweit war es noch nicht.

Wir querten die erste Bikerabfahrt, den Skihang, eine Hütte deren Name ich

vergessen habe und kamen an den 5 Tannen vorbei. Jetzt waren es noch  2 km bis

zur Grünhütte. Und da lag sie vor uns. Der Kamin hauchte den weißen Rauch in

die reine Schwarzwaldluft und es roch angenehm nach Harz von den Fichtenscheite.

1. Etappenziel erreicht. Nachdem wir in den eingeheizten und urig eingerichteten

Räumlichkeiten Platz nahmen. In Windeseile waren die Getränke auf den Tischen,

auch der vorher erwähnte Heidelbeerwein. Er soll  vom Geschmack her unschlagbar

der Beste sein, soll aber auch sehr umfallend wirken.

Das Essen ist hier preiswert und geschmacklich gut.

In der Grünhütte

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Spezialitäten sind:

Linsensuppe mit Riesenbockwurst

Riesenpfannkuchen mit Heidelbeeren ohne umfallende Wirkung

Holzhacker Steak mit Salate. u.s.w.

Schaut einfach mal selber rein.......

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Unsere Gastwanderer fühlten sich bei uns sichtlich wohl

Nach etwas mehr als 1 1/2 Stunden Erholung, nahmen wir den Rückweg

unter die Wanderstiefel. Nun endlich wurde man mit dem Abstieg belohnt.

Langsam senkte sich der Wanderweg sanft hinab bis zu den 5 Tannen

und folgte dem Südhang hinab ins Enztal. Dabei zeigte der Weg seine

Der Weg führt hinab ins Enztal

Tücken. Er wurde enger und war dann nur noch ein schmaler Pfad.

Man querte kleine Bächchen musste auf Holzbalken laufen und dann ging

unser Wanderpfad über in einen Zick Zack Steilabstieg. Es war zeitweise

auch rutschig. Aber es ging alles gut. Logisch wir sind erfahrene Wanderer vom

"Schwäbischen Albverein Illingen/Schützingen."

Die Talsohle betraten wir mit Erleichterung und der wunderschöne Kurpark

nahm uns auf und das Rauschen der Enz begleitete uns bis zur Straba Haltestelle.

Es war noch etwas Zeit bis zur Abfahrt der Bahn.

Es reichte noch zu einer Tasse Kaffee, Tee, Cappucino, oder Macciato.

Dann aber war es soweit. Schnell über die Straße und rein In die Bahn.

Abfrage: Sind alle da. Wir ließen den Tag noch einmal passieren, während

unsere Straba ohne umsteigen uns direkt nach Illingen brachte.

 

Habt Ihr den Auerhahn gesehen?

 

Fazit:

Es war eine schöne, erlebnisreiche Wanderung, 12 km lang und der Höhenunterschied

betrug ??????????????