Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe:
Illingen-Schützingen

Hilpertsau-Reichenbachtal-Reichental-Weisenbach

Hilpertsau - Reichenbachtal - Reichenbach - Weisenbach
  Hilpertsau - Reichenbachtal - Reichénbach  - Weisenbach
Hilpertsau - Reichenbachtal - Reichenbach - Weisenbach
 
Wanderung:

WF: Frieder Queitsch

Ebersteinsburg bei Gernsbach von Hilpertsau fotografiert.

17. September 2014

 

Wanderführer:

Frieder Queitsch

 
  Ortsgruppe: Illingen - Schützingen
  Viel Spaß mit nur 7 Wanderer.
   Wanderung durchs schöne Reichenbachtal.
Am Mittwoch , den 17. September 2014 , waren Frieder mit seiner Frau auf dem Wege nach Illingen, um seine Wandergruppe auf dem Illinger Bahnhof in Empfang zu nehmen. Pünklich kamen wir dort auch an und begrüßten uns herzlich. Nun war es an der Zeit, um die Regio X-Plus Karte für 5 Personen zu lösen. Wir sammelten uns am Fahrkarten- Automaten und da passierte es, der Automat zeigte uns einen Fehler an und schaltete auf "Defekt". Was nun? Ohne Fahrkarte einsteigen? Eher nein. Da kamen wir auf die Idee, am andern Automaten auf Gleis 1 die Karte zu bekommen. Das ist aber in Illingen nicht so leicht, denn da muss man ein ganzes Stück zurück laufen, um über eine längere Treppe nach unten unter der Bahntrasse hindurch zu kommen, um dort wieder über viele Stufen das Gleis 1 zu erreichen, und nach weiteren 30 m zum anderen Kartenautomaten zu kommen. Viel Zeit blieb uns nicht, um in 10 Minuten die ganze Aktion abzuschließen. Zum Glück kannten wir die Prozedur und die Karten erschienen im Schlitz. Gott sei Dank!!!!
 
Jetzt aber nichts wie zurück und tatsächlich, nach genau 9 Minuten erreichten wir den Bahnsteig 2. Überglücklich stiegen wir in den RE nach Karlsruhe. Ca. 40 Minuten später waren wir bereits in Karlsruhe, wobei wir ca. 38 Minuten Umsteigezeit hatten, um mit der S41 nach Hilpertsau zu fahren. 
 
Wanderführer Frieder hatte einen Überbrückungsgeck ausgedacht und schleppte uns einfach quer über den Bahnhofsvorplatz, denn dort befindet sich der Eingang zum Karlsruher Zoo. Vor einer Springbrunnenanlage konnte man sich hinsetzen und hatte einen schönen Überblick in den Zoo und in die Parkanlagen mit den herrlichen uralten Plantanen, den See und natürlich auch bei den Flamingos, die sehr  lebhaft waren. Die Zeit verstrich sehr schnell und die Straba erschien auf dem Bahnhofvorplatz. Nach einer guten Stunde Fahrtzeit durchs Rheintal und das Murgtal erreichten wir Hilpertsau.
 Morgens am Illinger Bahnhof
 Springbrunnen am
Karlsruher "ZOO".
 Schloss Eberstein (Gernsbach)
v. Hilpertsau gesehen.

Hier begann unsere Wanderung. Sie zog sich ein ganzes Stück durch das ehemalige Neubaugebiet, bevor man an dessen Ende einen kleinen schmalen Weg beging, der in einem schön gepflegten  Grasweg mündete und am Hang entlang führte. An dessen Ende überquerten wir die Landstrasse nach Reichental und marschierten gerade wegs zu einem Firmengelände, durch das wir gehen mussten, um zum Eingang des Reichenbachtales zu gelangen. Den Reichenbach hörten wir schon einige Zeit vorher plätschern. Doch nun begann "Natur pur". Ein steil eingeschnittenes Tal lag vor uns und dazwischen schlängelte sich der Reichenbach in Richtung Murg.  Die Landschaft ist unbeschreiblich schön. Deshalb werde ich auch nicht viel schreiben, sondern die Bilder sprechen lassen.

Übrigens. der Weg ist ein Teil der Gernsbacher Runde, heißt aber auch Kunstweg (Viele Kunstwerke säumen den Weg), oder Tiroler Hüttenweg.

 
Erste Ansicht v. Reichenbach
Erste Tiroler Hütte mit Nist- kästen auf Stelzen im Hintergrund
Lebendiger Bach
Modern aufgeputzte Tiroler Hütte Der Bach begleitet uns hautnah Eine Wurzeleidechse
Der Weg steigt unmerklich
berg auf.
Eine irre Konstruktion, aber schön! Schatten u. Sonne wechseln sich ab
Auf dem interessanten Weg nach Reichental kann man, wie bei unserer Wanderung, auch bei 28 Grad sehr gut wandern, denn Schatten und sonnige Wegabschnitte wechseln sich ab. Nach etwa 4,8 Km öffnet sich das Tal und auf dem Berg vor uns konnte man schon die ersten Häuser von Reichental sehen. In dem Städtchen ist man völlig überrascht, denn überall trifft man auf geschniegelte und gebügelte mit Blumen versehene Fachwerkhäuser. Man fühlt sich sofort wie zu Hause. Vom Berg herab grüßt uns die liebliche Kirche und nach einigem Suchen findet man auch den Grünen Baum, der tatsächlich auch Mittwochs geöffnet hat. Wir hatten unser Rucksackvesper dabei, das wir unterwegs im kühlen Tal, am Reichbach  auf ehemaligen großen Gummipresswalzen, verzehrten.

Im grünen Baum genossen wir noch ein kühles Bier und ähnliches und waren schon wieder auf dem Sprung, den letzten Teil der Wanderung anzugehen. Zuerst wanderten wir noch einmal in Reichental zurück, bis zu einem Abzweig, der nach links aufwärts abbog. Doch sehr schnell erreichten wir den höchsten Punkt der Wanderung. Von nun an ging´s bergab. Schöne Aussichten wechselten mit alten Obstbaumsorten ab, die überall im Naturschutzgebiet zu sehen waren und von Ferne zeigte sich das Ebersteiner Schloss mit seinen steilen Weinbergen. Bis zu einem Wegekreuz begleiteten uns hohe und bolzgerade Tannen. Dort bog der Weg nach links ab und verlief im Wald und an Wiesen steil nach unten in Richtung Tal. Jetzt wurden unsere Knie doch ein bisschen malträtiert, denn Weisenbach wurde in der Direktissima anvisiert. Erst an der Bahnlinie war der Weg wieder eben und die Straba stand schon am Bahnhof Weisenbach. Doch der Strabaführer öffnete uns keine Türen.

Wie sich herausstellte, war es ein verspäteter Eilzug, der wegen dieser, den Gegenzug vorbei lassen musste. Unser Zug kam mit rund 20 Minuten Verspätung und nahm uns Richtung Karlsruhe mit. Dadurch erreichten wir in Karlsruhe nicht den IRE nach Vaihingen/ Enz. Deshalb blieben wir bis Bruchsal in unserer Straba und fuhren von dort nach Mühlacker und mit der S5 weiter nach Illingen.

Fazit: Ja, ja mit Frieder kann man immer etwas erleben und das macht halt meine Wanderungen so interessant. Aber nun Spaß beiseite. Alle meine Wanderer waren begeistert vom Reichenbachtal und von der vielfältigen Landschaft, den Bergen, und auch von der Ortschaft Reichental.

Mehrfach wurde der Wunsch ausgesprochen, dass man gerne im nächsten Jahr diese Wanderung noch einmal anbieten sollte, um denen die zu Hause geblieben sind, dieses herrliche Reichenbachtal nicht vorzuenthalten.

Danke nochmals für die Komplimente

Mit freundlichen Grüßen an alle Wanderer und auch für die , die in unserer Homepage blättern.
Noch ein paar Bilder zum Abschluss
 
Skulptur: Maria mit Jesuskind Schöner Bachlauf Immer neue Eindrücke
Natur pur! Wegekreuz vor Reichental Bachverlauf in Reichental

 

Schiff mit einem Einmann Spähturm vom Elsass Eine Stahlskulptur auf Felsbrocken Verlorene Wasser Amphoren
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